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Bürgerschützen stellten

 Maibaum am 06.05. auf

 

15,93 Meter hoher Frühlingsbote
 

Drensteinfurt -

Viel los war am Sonntag auf dem Marktplatz. Denn neben dem runden Geburtstag des Spielmannszuges stand auch das traditionelle Maibaumaufstellen der Bürgerschützen auf dem Programm.


Maibaum WN

König Josef Reher (4. re.) war ebenso mit von der Partie wie Bürgermeister Carsten Grawunder (li.) und der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum (4. v. li.).

Der Mai ist mittlerweile schon über eine Woche alt, und passend dazu verschönert seit dem „Summer Feeling“ am Sonntag nun auch der glänzend polierte und festlich dekorierte Maibaum Stewwerts „gute Stube“. Die Bürgerschützen hatten das „kleine Stadtfest“ dazu genutzt, um in ihren traditionellen Kiepenkerl-Uniformen den 15,93 Meter hohen Maibaum aufzustellen.

Bevor es aber soweit war, musste der rund 500 Kilogramm schwere Holzstamm, der im Winter bei Franz Graute lagerte, erst zum Marktplatz transportiert werden. Unter der Begleitung des Walstedder und des Sendenhorster Spielmannzuges marschierten alle Beteiligten – darunter war mit Josef und Brigitte Reher auch das amtierende Königspaar der Schützen, der Hofstaat, und einige Abordnungen der Vereine, die am Maibaum mit einem Schild vertreten sind – vom Treffpunkt an der Sendenhorster Straße in die Innenstadt.

Nachdem der Sternmarsch, der anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Spielmannzuges „Grün-Weiß“ durchgeführt wurde, beendet war, machten sich die Bürgerschützen an die Arbeit. Ohne große Mühe – es saß jeder Handgriff – und unter den Augen der zahlreichen Zuschauer wurden die 16 Halterungen für die Schilder sowie der große Kranz und die Drensteinfurter Fahnen am Stamm angebracht. Im Anschluss ging es für den Maibaum hoch in die Luft, bevor die Schützen den Stamm nur noch ordnungsgemäß befestigen und die Schilder aufhängen mussten. „Im nächsten Jahr soll es einen neuen Maibaum geben“, verriet Organisator Herbert Reher. „Dafür suchen wir noch einen Sponsor.“ Als der Maibaum stand, nutzte der Vorstand der Bürgerschützen die Gelegenheit, um der Hospizbewegung einen Scheck in Höhe von 200 Euro zu überreichen. „Seit fünf Jahren spenden wir mittlerweile für caritative oder soziale Zwecke. Während unserer Klausurtagung hatten wir beschlossen, dass die Hospizbewegung dieses Jahr das Geld bekommen soll“, erklärte Vorsitzender Theo Scharbaum. Die Ansprechpartnerinnen der Hospizbewegung, Margarete Naerger und Sibylle Vornholt, freuten sich über die Spende.